Es war der kleine Traum eines jeden Freeriders. Umgeben von einer märchenhafter Landschaft mitten im Toggenburgerland, nähe Krummenau liegt die Wolzenalm. Hier haben, dieses Jahr zum zweiten Mal, die Jungs von der Burning Wheels Tour einen sehr entspannten Freeride der Königsklasse organisiert (thanks Chrigi and Phillipp and all who helped)!

Die Strecke ist ein 5,5km langes Vergnügen, technisch anspruchsvoll, schmal wie ein Fahrradweg, schlängelt sie sich die Wolzenalp herunter. Eine ganze Menge Haarnadelkurven und Sweeper im oberen Teil, ein paar schnelle Slides und die ganze Bandbreite von Kurvenkombinationen im mittleren Teil und zum Schluss eine spassige und anstrengende Tuck-Strecke bis ins Dorf hinein.

Und dort erwartet den erschöpften Skater wohl das Sahnehäubchen des Wolzenbolzen! Ein Sessellift! Ganz gemütlich geht es in etwa 20 min wieder an Start des Tracks nach oben. Währenddessen hat man Zeit die wunderbare Landschaft zu geniessen, ein Bierchen zu trinken oder die Kühe zu beobachten 🙂

 

Freitag morgen ging es los, von Freiburg aus bin ich mit Matt nach Konstanz gefahren. Dort wurden wir gleich sehr herzlich und startbereit von Jan empfangen. Und gleich weiter, noch ein paar Spots „auf dem Weg“ auschecken.

Dort trafen wir auf die  Konstanzer Crew: Phillip, Samuel, Max, Max, Max und Kevin aus Stuttgart. Nach einer guten Session auf einer der klassischen schweizer Straßen ging es noch ein halbe Stunde weiter zum Wolzenbolzen. Dort wurden wir von Samuel überrascht und dürften in einer zweihundert Jahre alte Berghütte übernachten!

 

Wir verbrachten zwei sehr entspannte Nächte, mit warmen Ofen und gutem Essen. So konnten wir genug Kraft tanken, um Samstag und Sonntag die Strecke auseinander zu nehmen und abends auf der Party abzugehen.

 

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The sun shone down on us on Saturday morning and we enjoyed 3 or 4 runs before the lunch break. After the last, Marvin and I got to the lift and were told that we for sure had time for another run, so up we went! After the 20 minute ride up with the lift, however, the track was closed for lunch time. But Jan, and the keys to the car with our food and money inside, was at the bottom! Down we went, another blissful 20 minutes enjoying the view and the nature. But, half way down, we saw Jan coming back up…“Throw the keys dude!!!!“ we shouted to no avail. At the bottom there wasn’t much for us to do except turn around and go back up. 3x the 20 minute journey with the chairlift and the lunchbreak was over, but I wouldn’t have wanted to spend it any other way. Except from perhaps eating something. 🙂

 

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I heard from the first year that there wasn’t too much in the way of safety on the track, which was definitely on my mind when we turned up. It turned out that I didn’t need to worry – dangerous spots were all covered up with plenty of hay and orange mats, and they even made me ride in my leathers because I had no back protector. I heard that Swiss people have good safety meetings, and now I know its true!

Sonntag morgen durften wir alle noch ein bisschen länger im Bett bleiben, es regnete! Wir packten unsere Sachen und hofften auf noch ein bisschen Sonnenschein, und wurden dafür am Nachmittag mit 5 wunderschönen Runs belohnt. Die Strecke war schnell (fast) trocken und ausser im ersten Run, indem ich Matt an mir vorbei den Abhang runter fliegen sah, hatte wir keine größeren Verluste zu melden.

Sonntag abend flogen wir mit Jans Spaceship und unseren Bäuchen gefüllt mit Skateboarding zurück nach Konstanz. Thank’s Dude!

Wir verbrachten noch einen gemütlichen Herbstabend am Bodensee und schauten zurück auf ein perfektes Wochenende. Schreibt’s euch hinter die Ohren für nächstes Jahr!

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