Die kalte Jahreszeit ist so gut wie überstanden und mit ihr endet auch die renommierte „Freiburg Winter Outlaw Series“. Über die letzten Monate fanden insgesamt fünf Rennen in der näheren Umgebung Freiburgs statt, an denen rund 80 Fahrer teilnahmen. Manche von ihnen nahmen sogar lange Autofahrten auf sich um gemeinsam mit anderen Rollbrettbegeisterten den Berg runter zu fahren. Alle Strecken wurden so gewählt, dass sie auch von weniger erfahrenen gut zu meistern waren. Nichtsdestotrotz ergaben sich jedes mal spannende und enge Heats, bei denen es manchmal auch richtig zur Sache ging. Um beim Rennen mitzufahren hat jeder der Teilnehmenden fünf Euro Startgebühr gezahlt, woraus sich schließlich die Preise für die schnellsten drei Fahrer ergaben. Darüber hinaus gab es dieses Jahr auch eine Gesamtwertung. Die Punktvergabe erfolgte hierzu wie bei der Formel 1 und für jedes teilgenommene Rennen gab es nochmal einen Punkt extra. Um die Chancen auf den Gesamtsieg für jeden fairer zu gestalten, wurden von jedem nur die besten drei Platzierungen gewertet.

Trotz des angekündigten schlechten Wetters, fanden sich vergangenen Samstag 23 Fahrer zusammen, um das große Finale gemeinsam auszufahren. Alles stand noch offen, was jeden race heat noch spannender machte. Es war kalt, nass, dazu noch ein frischer Wind, und viel Wasser von oben. Erschwerte Bedingungen also, wie es sich normalerweise für ein Rennen im Winter gehört. Zum ersten Mal in dieser Serie spielte das Wetter mit.

Zum Vergleich noch ein Bild des ersten Rennen Anfang Dezember.

Auch zum ersten Mal wurden die Heats vom Qualifying bis zum Finale, wenn möglich jeweils zu viert ausgefahren, was die ganze Sache nochmal ein ganzes Stück interessanter machte. An der Startlinie war es deshalb auch immer schön kuschelig. Gestartet wurde wie immer nur mit einem Push. Schulter an Schulter wurde im Schneckentempo um eine gute Linie in die erste Kurve gekämpft.

Danach ging es schon mit etwas mehr Geschwindigkeit in eine rutschige Linkshaarnadel, vor der so mancher auch mal von seinem Vordermann mit einem Gegenpendel überrascht wurde. Mit Schwung ging es anschließend auf die lange Gerade, auf der man ideal im Windschatten der Anderen aufholen und überholen konnte und zum Schluss ging es noch durch eine enge Rechtskurve.

Während wir die drei Qualifikationsrunden ausfuhren wurden wir glücklicherweise eine Zeit lang vom Regen verschont, doch noch während der Mittagspause schlug er gnadenlos zurück und es wurde immer kälter. Lange dauerte es nicht mehr dann standen auch schon das kleine und das große Finale auf dem Plan. Das kleine Finale konnten Gago und Janto für sich entscheiden, trotz eines Crashs in der letzten Kurve.

In der finalen Runde konnte sich Leon in front setzten, der schon schon zwei Rennen der Serie gewann. Jedoch war ihm Andi sehr dicht auf den Fersen, gefolgt von Jan und Sherlock. Völlig überraschend passierte es wieder in der letzten Kurve. Andi stürzte von seinem Brett und traf leider auch Leon. Jan versuchte noch innen vorbei zu ziehen, doch wurde unglücklicherweise auch in den Crash verwickelt. Das alles zu Freuden von Sherlock, der so vom vierten auf den ersten Platz rutschte. Auf den zweiten Platzt kletterte Andi, gefolgt von Jan und Leon.

Nach dem Finale ging es ziemlich bald wieder zurück zum Layback, um sich aufzuwärmen und natürlich für die Siegerehrung. Obwohl es Leon dieses mal nur auf den vierten Platzt schaffte, reichten seine Punkte aus um den eindeutig verdienten Gesamtsieg klar zu machen und die wunderschöne Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Einen starken zweiten Platzt hat sich der junge Stuttgarter Jan Dederer erfahren. Hinter ihm unser Freiburger Felix Druschel. Herzlichen Glückwunsch nochmals an alle die am Samstag auf dem Treppchen standen.

Nun wird es aber Zeit nochmal ein großes Dankeschön auszusprechen. Matt Elver gab  sich die Mühe, uns alle immer wieder zusammen zu bringen, um gemeinsam zu skaten und viel Spaß zu haben. Die meiste Zeit hat er selbst aufs skaten verzichtet und es sich zur Aufgabe gemacht uns ein tolles Rennen zu bieten. Natürlich geht das nicht ganz ohne Hilfe von anderen, also auch ein dickes Danke an alle, die die Strecken abgesichert haben, bei der Rennleitung geholfen haben und selbstverständlich auch an all die Fotografen, die uns jedes mal mit tollen Bildern versorgt haben. DANKE!!

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!