OK, so jetzt wird es ernst, der erste Eintrag von unterwegs, und das Abenteuer hat wirklich uncool begonnen. Aber eins nach dem anderen.

 

Unser erster Stop, wie soll es anderes sein, war beim Basti im Steezehaus, wo wir mit Sabine, Andi, Robert und Leon einen echt coolen letzten Abend in Stuttgart hatten. Dann ging es einen Tag nach Oberbayern sowie einen nach München bevor es auf die erste größere Etappe nach Südtirol ging, wo das Chaos begann.

 

Nachdem unser Bus den ersten Pass souverän gemeistert hatte kam es beim zweiten zum Gau: Stottern des Motors, abwechselnd weißer und schwarzer Rauch… Uns war klar: Das heißt nix Gutes, und wir fuhren sofort eine Werkstatt an. Erste Diagnose: Kraftstoffilter d.h. 1 Tag Werkstatt. Das wäre zu verschmerzen gewesen, aber am nächsten Tag kam der Schock: Es war die Einspritzpumpe und somit kamm es zu einer 7-tägigen Zwangspause und einem fetten Loch in der Reisekasse, was wahrscheinlich die Reise kürzen wird, aber alles halb so schlimm, noch haben wir Geld und Zeit. Wir machten es uns aus diesem Grund eine Woche im wunderschönen Langtauferertal in einer Fereienwohnung bequem, die uns ein Freund zur Verfügung stellte (Nebensaison sei dank) und genossen die Zeit.

Dann Morgens beim Frühstück der erlösende Anruf: Die Karre läuft wieder! Und hat soger ein bisschen mehr Power bekommen. Das hieß für uns: Sachen packen und ab nach Meran zu nem Kumpel, zwei Tage Klettern. Leider machte das Wetter nicht so mit, aber Meran empfehle ich trotzdem, genau wie die Straße in Algund mit dem Sessellift (wenn da jemand mal wandern will ;)).

 

Nächster Stop: Arco am Gardasee bzw. stimmt nicht ganz, erst ein paar Std. Bozen, ich muss sagen, die Bowl dort is echt nice. Am Gardasee ließ uns das Wetter leider wieder im Stich, aber ein bisi was konnten wir unternehmen. Da ich trotz Kälte ein bisschen rollen wollte, verband ich an einem Tag Klettersteig mit Skaten. Das Ergebnis: Es hat mega Spaß gemacht, auch wenn die Straße nicht die beste wahr. Aber die Idee ist geboren und da geht sicher noch mehr wenn man sich auf die Suche macht und man spart sich den nervigen Abstieg.

Als nächstes geht es weiter nach Süden wo in Brescia und Rimini weitere Bowls warten und auf dem Weg Richtung Frankreich noch der Bismantova zum Klettern.
Gudeee und bis Bald!