Und ab zum letzten Teil der Reise! Viele haben sicher nicht mehr damit gerechnet, dass noch ein Abschluss-Blog-Eintrag kommt…

 

Nachdem wir wirklich wunderschöne Tage in Schweden und Norwegen hatten ging es aus Wetter- und Geldgründen zurück nach Deutschland – und das dann doch auf schnellstem Wege! Eigentlich wollten wir uns Zeit lassen, aber nach einer Nacht in Dänemark beschlossen wir doch in die Pfalz zu Meikes Eltern durchzuballern (wenn man das mit ungefähr 110 km/h auf der Autobahn überhaupt so nennen darf…). Dort blieben wir ein paar Tage und genossen den Luxus von fließendem Wasser, Backofen und nem Klo mit Spülung! Lustig, dass man nach so einer Reise wirklich merkt wie gut es uns allen geht und in was für einem Luxus wir doch eigentlich alle in unserem Alltag leben. Womit wir ja schon bei einem Teil des Resümees sind:

 

 

Es war eine unvergessliche Reise mit unglaublich vielen netten Leuten die wir getroffen haben und zu unserer Überraschung haben wir auch wirklich keine bösen Überraschungen erlebt (abgesehen von der großen Autoreparatur am Anfang in Italien, aber das war ja bis auf das Geld alles halb so schlimm). Ich denke auch das gehört dazu. Worüber wir auch sehr erstaunt waren ist die Tatsache, dass wir keinen einzigen Kontakt mit der Polizei hatten, egal ob die ganzen Polizeikontrollen in Italien oder die Grenzkontrollen nach Schweden, wir wurden immer duchgewunken! Insgesamt waren wir ca. 4,5 Monate unterwegs und sind 15 000 Kilometer durch Europa gefahren.

 

Nach unserer Ankunft in Aschaffenburg war es aber noch nicht vorbei mit dem Abenteuer bzw. mit dem etwas anderem Leben wie gewohnt – denn von einer Arbeit und Wohnung waren wir noch ein Stück entfernt. Aber wie der Zufall manchmal so will konnte ich einen Monat nach unserer Ankunft einen Job als Physiotherapeut von nem Kumpel übernehmen und sofort in der Kletterhalle als Routenschrauber anfangen. Und nach nur einer Wohnungsbesichtigung war auch das Unterkunftsproblem vom Tisch. Dort wohnen wir nun seit dem 1.10 und so langsam wird’s auch gemütlich!

 

 

Was auch nicht vergessen werden darf: Dadurch, dass ich früher heimgekommen bin hatte ich die Möglichkeit nach Insul zur deutschen Meisterschaft zu fahren und mit den ganzen Leuten die ich duch die Reise das ganze Jahr nicht zu Gesicht bekam ein bißchen zu Skaten und Bierchen zu trinken. Hier muß ich mich noch mal bedanken an alle die das Wochenende möglich gemacht haben!!

 

 

Ein paar Wochen danach war ich auch noch mal in Stuttgart zum skaten bevor der Herbst kam und ich muß sagen, auch wenn ich jetzt zwei Stunden Fahrt von Stuttgart wegwohne – die Freundschaften die ich dort in den letzten sechs Jahren geknüpft habe sind echt was Besonderes und werden auch ohne jede Woche zusammen Skaten oder klettern halten, davon bin ich überzeugt!

 

 

Da die Tage jetzt schon wieder kurzer werden und die Straßen nass freue ich mich jetzt schon wieder auf nächstes Jahr und ich hoffe es lassen sich ein paar Gesichter von euch in Aschaffenburg blicken! Ich glaube ich kann euch hier noch ein paar neue spaßige Sträschen zeigen und eventuell gibt es sogar im Frühjahr ein kleines Race. In diesem Sinne: Bis bald euer Paul.